Cris Cosmo ist seit einigen
Jahren national und international mit deutschem Latino-Reggae
unterwegs. Früher war er Straßenmusiker und
einer seiner Songs bereits für den Echo nominiert.
Auf der Bühne ist der Mann solo und mit großer
Band die pure Energie und seine Texte haben Tiefgang.
Sein zweites Album “Musik für die Bewegung” klingt
nach Sommer, Liebe und Revolution...
Cris wächst in der Nähe von Karlsruhe auf
und schreibt als Kind am Klavier erste Melodien. Mit
vierzehn spielt er, inzwischen an Gitarre und Gesang,
das erste Konzert mit seiner Band NTS und fünfhundert
Kids feiern die Band. Da betritt das Mädchen, in
das er seit langer Zeit verliebt ist, mit Blume die Bühne
und küsst den Teenager, der gar nicht weiß,
wie ihm geschieht. . |
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Ein Schlüsselerlebnis: In Barcelona hört
er 1998 zum ersten Mal in einer Bar Manu Chao's "Clandestino”...
Er ist so fasziniert von der geniale Einfachheit von
Manu Chao's Songwriting, der Multilingualität und
dem politischen und interkulturellen Aspekt, dass er
noch im selben Jahr beschließt, für sechs
Monate aus dem kalten deutschen Winter auszusteigen und
auf Manu Chao’s Spuren Südamerika zu bereisen.
Er spielt in Bussen und Zügen, an Marktplätzen
und Straßenecken, in Bars und an Stränden.
Nachdem er zuhause oft selbst als Exot wahrgenommen wurde,
fühlt sich Cris' rastlose Seele zum ersten Mal angekommen.
Er erlebt einen Rausch an Farben, Klängen und Begegnungen.
Temperament und Hitze von Land und Leuten hinterlassen
bleibende Eindrücke. Spanisch und Portugiesisch
lernt er im Handumdrehen.
In Chile erhält er seinen Künstlernamen: Weil dem kleinen, dunklen
Typen niemand den "Cris de Alemania" abnimmt, meint seine Begleitung,
er sei nun mal ein kosmopolitischer Deutscher, un verdadero "Cris Cosmo".
Die Chilenen feiern Cosmo's "Taufe" mit Bier und Salsa und er spielt
noch am selben Abend in jener Bar unter neuem Namen ein Konzert. Nach einem
halben Jahr Sommer, Straßenmusik und unzähligen neuen Erfahrungen
kehrt er zurück mit der Überzeugung dass Brasilien dass Paradies
ist, um zu Leben, Deutschland, das Paradies, um etwas aufzubauen.
Zurück in Deutschland fruchtet die jahrelange Arbeit
mit NTS, Cris schnuppert Starluft: Major Deal, unzählige
Gigs, Albumproduktion in Italien, Videoproduktion in
L.A.: Cris' zweiter deutscher Song mit NTS "Ich
und Du" wird ein kleiner Sommerhit in Deutschland,
verkauft sich 50.000 mal und wird 2002 für den Newcomer
Echo nominiert. Doch über Nacht wird das Majorlabel
umstrukturiert. Neben Emil Bulls und 4Lyn stehen auch
NTS plötzlich ohne Deal da und zwei der Jungs wenden
sich bürgerlichen Berufen zu. Cris forscht in der
Berliner Szene nach seinem neuen Sound, kehrt nach Brasilien
zurück. Mit einem Aufnahmegerät fängt
er Atmos ein und interviewt die Menschen vor Ort. 2004
beginnt er das Studium an der Popakademie in Mannheim,
wo Cris im kreativen Umfeld unter Gleichgesinnten seinen
eigenen Stil entwickeln kann: Deutsche und lateinamerikanische
Texte, die Akustikgitarre als tragendes Element und ein
Mix aus Reggae, lateinamerikanischen Rhythmen und clubbigen
Beats.
Drei Jahre später schließt er sein Studium
an der Popakademie ab und zieht mit Frau und Kindern
nach Flörsheim zwischen Frankfurt und Mainz. Im
Juli 2008 erscheint Cris Cosmo's Solodebütalbum "Sandkorn",
der in Musik gefasste Trip des deutschen Straßenmusikers
nach Brasilien. Skits aus Cosmos Aufnahmen seiner Reisen
verbinden die Songs. Die ersten Resonanzen in den Medien
sind gut, er spielt national über 150 Konzerte,
kleine Clubs, Festivals und Stadtstrände. Im Oktober
zieht es ihn für einige Konzerte und einen Videodreh
("Unik" http://www.youtube.com/watch?v=L-CxgvuFtos)
nach Shanghai. Vorher läßt er den Song über
die Einzigartigkeit des Individuums auf chinesisch übersetzen,
um sicherzugehen, auch in China verstanden zu werden.
Seine feste Band vergrößert sich auf insgesamt
acht Musiker und wächst zusammen: Drums, Bass, Percussion,
Didgeridoo, E-Gitarre, Bläsersatz und Cris Cosmo
selbst. Der hat noch jede Menge Liedmaterial aus den
Jahren des Songwritings vor dem Debütalbum in der
Hinterhand und ständig kommen neue Songs dazu, beim
Jammen auf Konzerten, im Proberaum mit der Band oder
Zuhause mit Stift und Papier.
Und so kommt bereits elf Monate nach der Veröffentlichung
von "Sandkorn" das zweite Cris Cosmo Album "Musik
für die Bewegung" Anfang Juni 2009 auf den
Markt. Mit den selben Roots aus deutschen und Latinotexten,
akustischer Strassenmusik und Reggae, aber der Nachfolger
klingt lauter, rockiger und clubbiger als "Sandkorn".
Während die Band Alarm schlägt, wandelt der
inzwischen 31-jährige Cris Cosmo lyrisch auf den
Spuren seiner Jugendidole Manu Chao, Zack de la Rocha
und Greg Graffin und spricht -mal subtil, mal satirisch-
politische Themen an, die andere Popacts nicht einmal
mit der Kneifzange anfassen würden und verbreitet
dabei positive Energie und gute Vibrationen.
Cris' Band und ein bunter Freundeskreis an Musikerkollegen
schlossen sich drei Monate lang in kleine Studios in
Mannheim und Berlin ein, um "Musik für die
Bewegung" zu produzieren. Nur für die Vocal
Aufnahmen und den Mix ging er in Franz Plasa's Home Studios
nach Hamburg.
Das Resultat klingt nach Sommer, Liebe und Revolution. |