Während die meisten Plattenfirmen und Musikmagazine
ihre Musikjournalisten immer noch wie Detektive in die
amerikanischen und englischen Vorstädte schicken,
um dort die neuesten Hit-Verdächtigen der Popmusik
aufzuspüren, hat sich völlig unbeeindruckt
davon in den Metropolen Asiens eine schillernde und kraftvolle
Weltmusik-Szene entwickelt, der es an ethnischem Reichtum
wie auch an kreativen globalen Einflüssen nicht
fehlt.
Prem Joshua's internationale Band ist Teil dieser lebendigen
Szene, wurde im chaotischen Hexenkessel einer indischen
Großstadt gegründet und ist heute mit Abstand
die bestverkaufende World-Fusion-Band Indiens.
Die Musik Prem Joshuas fasziniert, weil es ihr bei allen
zeitgenössischen Experimenten gelingt, die Spontaneität
und Wildheit, aber auch die meditative Gelassenheit ihrer
kulturellen Wurzeln beizubehalten.
Dieses musikalische "Masala" aus indischer
Klassik, Jazz, Ethno- und Trance-Musik ist so gekonnt
und frech gemischt, dass es in Ost und West gleichermassen
offene Ohren findet, und mal eben ganz beiläufig
alle gängigen Musikgenres ins Wanken bringt.
Erlebt man Prem Joshua & Band live, spürt man
schon bei den ersten Tönen des Konzertes, dass es
sich hier um Exponenten eines der erfrischendsten Weltmusik-Experimente
zwischen Berlin und Bombay handelt. Mit Originalität,
Virtuosität und Spielfreude verwebt die internationale
Band ganz organisch, ungeniert und doch respektvoll,
was bisher als "kulturell unmöglich" galt.
Der Zuhörer wird eingeladen auf eine faszinierende
musikalische Reise -- von indischen Tempelgesängen
mit Anklängen von Urban Jazz, über Sufi-Lyrik
zu Reggae-Rhythmen, weiter zu entfesselter und komplexer
indischer Klassik auf Sitar und Tabla -- um danach sich
in musikalischen Höhen wiederzufinden, gleich einem
sich schwerelos drehenden Derwisch, über treibenden
Trance-Loops zu den Klängen einer Bambusflöte.
Diese zeitgenössische Interpretation östlicher
Tradition wird Prem Joshua besonders in Indien honoriert.
Seine Musik trifft den Nerv der Zeit und man hört
sie inzwischen überall zwischen Himalaya, Bombay
und den Stränden Goas. Die grösste indische
Tageszeitung "Times of India" feiert ihn als "New
Guru of World-Fusion-Music". Bei "MTV Asia" spielt
seine Band live und wird über ganz Asien ausgestrahlt.
Ferner erhält er 2006 den 1. Preis für die
beste TV-Filmmusik Indiens. Auch die britische "BBC" nominiert
Prem Joshua für seinen "World Music Listener's
Award".
Die Band geht seit Jahren immer wieder rund um den Globus
auf Tour. Auf den grossen und kleinen Konzertbühnen
der Welt stillt sie den Hunger der wachsenden internationalen
Fangemeinde nach einer Weltmusik, die in die Beine und
ins Herz geht, aber mit genug Substanz, um auch intellektuell
zu begeistern und die zudem eine meditative Qualität
hat. Heute noch auf einer Bühne in Indien engagiert
und morgen schon auf dem Flug zu einem Festival in England
-- die Band lebt im Hier und Jetzt der vernetzten Welt
-- und so ist auch ihre Musik.
Prem Joshua (D): Sitar, Bambusflöten, Dilruba,
Sopran-Sax, Gesang
Raul Sengupta (Indien): Tabla, Darbukka, Cajon, Perkussion,
Gesang
Chintan Relenberg (D): Keyboards, Loops, Laptops, Perkussion,
Gesang
Satgyan Fukuda: (Japan): Bass, Perkussion
www.premjoshua.com
Prem Joshua, Multi-Instrumentalist und Komponist, ist
einer der Pioniere der Weltmusik-Szene. Geboren in Deutschland,
ist seine wahre Heimat doch Indien, wo er über die
letzten 30 Jahre Musik bei verschiedenen Meistern studiert
hat, speziell Sitar, Bambusflöte, Saxophon und Gesang.
Mit 15 CD-Veröffentlichungen, die seinen Namen tragen,
hat er klar seinen ur-eigenen und unverkennbaren Stil
entwickelt, den man grob mit 'Indian Global Music' beschreiben
könnte.
Raul Sengupta kann man als ein Rhythmus-Phänomen
aus Kalkutta bezeichnen. Er lebt heute in Deutschland
und ist seit 2 Jahren fest in der Band. Der Schüler
des berühmten Tabla-Meisters Shankar Ghosh erzeugt
wahre Groove-Magie auf den Tablas, er meistert aber mit
derselben Leichtigkeit die orientalische Darbukka, die
peruanische Cajon, sowie Congas und ein grosses Sortiment
ethnischer Perkussion.
Chintan Relenberg ist ein weiterer starker Pfeiler des
internationalen Quartetts, der einen Gegenpol setzt zu
den ethnischen Rhythmen und Klängen der Band, indem
er Elemente von Urban Jazz, Lounge, Trance und Chill
Out musikalisch einwebt. Er spielt hauptsächlich
Keyboards und ist Loop-Master, ist aber auch Sänger
und Perkussionist.
Satgyan Fukuda, Bassist aus Tokyo, hat sich in Japan
einen Namen gemacht als einer meistgefragtesten Reggae-
and Jazz-Bassisten. Er lebt heute in Mailand und ist
Bandmitglied seit einem Jahr.
Interview mit Prem Joshua & Band:
1) Was für eine Musik macht ihr?
Prem Joshua: Unsere Musik wurzelt tief in der uralten
indischen Raga-Musik und ihren faszinierenden Rhythmen,
sie hat aber einen sehr zeitgenössischen Charakter,
da wir den Bogen spannen zu westlichen Stilelementen,
von Jazz und Funk über Chill Out bis zu Trance.
Auf diese Weise kreieren wir unseren ur-eigenen "indisch-globalen" Sound.
Ich selbst habe in den letzten 30 Jahren für insgesamt
12 Jahre in Indien gelebt, die ich hauptsächlich
mit der Vertiefung in die komplexe indische Musik verbrachte.
Während dieser Zeit hat sich unsere Band in einer
indischen Großstadt formiert. Doch hat uns die
bloße Kopie der indischen Klassik noch nie interessiert.
Unsere Leidenschaft und Begeisterung beginnt da, wo die östlichen
und westlichen Kulturen aufeinanderstoßen, wo Musik
neu definiert wird, wo experimentiert wird, im Freifeld
jenseits der Traditionen, aber doch mit großer
Achtung ihnen gegenüber.
2) Könnte man dies als eure Definition von Weltmusik
bezeichnen?
Sat Fukuda: Ja, genau! Es ist ein musikalisches Verschmelzen
verschiedener Kulturen, eine Feier unserer Gegensätze,
ein Durchbruch in neue musikalische Dimensionen. Seit
15 Jahren ist unsere Band immer ein internationales Phänomen
gewesen, ich zum Beispiel bin aus Japan, andere Musiker
kommen aus Indien, Iran, Marokko, USA, Singapur, Deutschland.
Genau in diesen Gegensätzen unserer Herkünfte
liegt die Faszination und unser kreatives Potential,
sie sind ein wichtiger musikalischer Antrieb dieser Band.
Egal ob wir in Jakarta, Dubai, Tel Aviv, Bombay, Paris
oder Köln spielen, auch unsere Zuhörer fühlen
diese Faszination. In diesem Sinne hat für mich
World Music durchaus auch einen politischen Aspekt. Während überall
Politiker und Religionen nur Angst verbreiten über
andere Kulturen, verbindet World Music die Kulturen!
Es ist wie eine neue internationale Sprache. Wer ein
Ohr dafür hat, versteht sofort!
3) In eurer Musik schlagt ihr eine Brücke vom melodiös-meditativen
Charakter traditioneller indischer Instrumente bis hin
zu modernen Groove Loops -- und erschafft somit eine
Musik die einzigartig ist. Diese musikalischen Gegensätze
galten bisher als unvereinbar, wie macht ihr das?
Chintan Relenberg: Leider werden solche musikalischen
Zuordnungen, wie "meditativ" oder "Dance
Floor" sofort in (meist negative) Schubladen gepackt.
Doch wer unsere Musik erlebt hat, dem fällt es nicht
schwer, sofort all diese Konzepte über Bord zu werfen!
Unser Konzert ist der Beweis, dass der Hör-Genuss
von indischer Klassik oder der Sufi-Lyrik durchaus auch
tanzbar sein kann, da gibt es für uns kein Entweder-Oder.
Weshalb nur ein Fragment ansprechen und andere Bereiche
ausklammern? Musik darf uns auf allen Ebenen ansprechen,
sie kann wild und ekstatisch sein, sie darf Gefühl
haben, sie soll intelligent sein, sie darf auch Stille
kreieren. In unserer Band entstehen diese "Grenzüberschreitungen" völlig
mühelos und unverkrampft.
4) Wie erlernt man eigentlich indische Musik?
Raul Sengupta: Ich zum Beispiel lerne seit vielen Jahren
in meiner Heimatstadt Kalkutta bei einem Maestro, dem
berühmten indischen Tabla-Virtuosen Shankar Ghosh.
Das ist noch richtig "alte Schule", der Meister
unterrichtet selbst, er spielt vor, man spielt nach,
in der Gruppe oder auch einzeln, das uralte musikalische
Erbe wird so direkt von einer Generation an die nächste
weitergegeben. Obwohl man nach Jahren des Studiums
Konzertniveau erreicht, ist indische Musik so komplex,
dass das Erlernen nie aufhört. Ein einziges Leben
scheint nicht auszureichen, um die ganze Tiefe dieser
Kunstform voll auszuschöpfen.
5) Wie kommt es, dass ein deutscher Musiker in Indien
ein Star wird, hier jedoch weitgehend unbekannt ist?
Prem Joshua: Inder haben ein genaues Gespür für
ihre eigene Musik. Wenn ein Nicht-Inder ihre Musik gut
spielt und in der Seele trifft, aber zudem sie kosmopolitisch
neu interpretiert, dann sehen moderne Inder ihre eigene
Kultur aus einem grösseren globalen Blickwinkel.
Darin, glaube ich, liegt unser enormer Erfolg in Indien
und diese Anerkennung seitens Indiens berührt mich
sehr. Kaum ein anderes Land auf dieser Erde verändert
sich heute so schnell, das Land erfährt einen enormen
wirtschaftlichen Boom und geht durch gravierende gesellschaftliche
Veränderungen. Unsere Musik reflektiert diese enorme
Veränderung, bleibt aber immer in Verbindung mit
den uralten und zugleich zeitlosen Wurzeln.
Wir haben aber auch in ganz Europa und den USA eine stetig
wachsende Zahl von leidenschaftlichen Fans, vor allem
in der World Music-, Yoga- und Freedance-Szene.
Pressestimmen:
"Prem Joshua ist der neue Guru der World Fusion
Music"
(Times Of India, New Delhi, Indien)
"Prem Joshua's Musik hat jene seltene Qualität
jeden Club in einen Tempel zu verwandeln."
(G. Myers, DJ, Musiker und Journalist, New York, USA)
"Ist Prem Joshua ein Asiate der zum Westen spielt
oder ein Westler der musikalisch den Osten addressiert?
Letztendlich ist es egal, lassen wir einfach seine Musik
sprechen! Denn eins steht fest: er ist die neue Sensation
der Weltmusik-Szene. Er versteht es den wahren Geist
sowohl klassisch-indischer Musik, also auch die hypnotische
Gelassenheit von Urban Jazz und Lounge einzufangen und
zu verschmelzen."
(C.H. Loh, The Edge Magazine, Malaysien)
"Prem Joshua's Band erinnert an Indo-Fusion-Pioniere
wie John McLaughlin, L. Shankar, Jan Garbarek, Zakir
Husssain. Unglücklicherweise wurden diese Pioniere
gefolgt von vielen Fusion-Bands, die trotz viel Lärm
eigentlich nichts wirklich ausdrückten. Doch endlich
kann man sagen: die erfrischende und sensitive Music
von Prem Joshua & Band definiert Indo-Fusion neu
und belebt die gesamte Szene."
(Laxmi Ajai Prasanna, Indian Express, Indien )
"Puristen mögen wohl lästern über
Prem Joshua's Kombination von indischer Klassik mit funky
europäischer Electronica, aber deswegen sind Puristen
ja auch nicht die Leute, mit denen man einfach Spass
haben kann. Ganz im Gegenteil dazu Prem Joshua, jedenfalls
deuten seine Alben auf jede Menge Lebendigkeit hin. Alle
seine CD-Projekte tragen eine feine Balance von Euphorie
und Kontemplation - und sind zudem mit knackigen tanzbaren
Rhythmen versehen. Sehr empfehlenswert!"
(Rick Anderson, All Music Guide, USA)
"Prem Joshua und seine internationale Band sind
ein einzigartiges Phänomen im Bereich der Weltmusik.
Auf erfrischende Weise schlagen sie neue musikalische
Brücken zwischen den Kulturen von Asien und dem
Westen."
(KGS Magazin, Berlin)
"Sowohl Liebhaber indischer Weltmusik als auch
Fans von Ambient Music bekamen hier einen einzigartigen
musikalischen Leckerbissen. Definitiv eine der interessantesten
musikalischen Entdeckungen diesen Sommer in der Stadt."
(L'Espresso, im Lokalteil für Verona, Italien)
"Mit meisterhaftem Spiel und Leichtigkeit verschmelzen
Prem Joshua & Band meditative indische Raga-Musik
und die feurigen Rhythmen des Orients mit modernen energetischen
Grooves, sowie Elementen von Lounge und Jazz. Ein musikalisches "Masala",
das durchaus auch in die Beine geht."
(San Francisco City Journal, USA)
Diskographie:
Prem Joshua - Tales of a Dancing River (1993), New Earth
Records, USA
Prem Joshua - Hamsafar (1994), New Earth Records, USA
Prem Joshua - Desert Visions (1995), New Earth Records,
USA
Prem Joshua - Secret of the Wind (1996), New Earth Records,
USA
Prem Joshua & Hamsafar - Lifeprints (1997), Re Nudo,
Italien
Prem Joshua - Mudra (1998), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua - Sky Kisses Earth (1999), Silenzio/Medial,
Deutschland
Prem Joshua - Dance of Shakti (2000), Silenzio/Medial,
Deutschland
Prem Joshua & Manish Vyas - Water Down the Ganges
(2001), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua & Maneesh de Moor - Shiva Moon (2002),
Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua - Dakini Lounge - Prem Joshua remixed (2003),
White Swan Records, USA
Prem Joshua - Yatri (2004), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua - Taranga (2005), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua & Chintan - Ahir (2006), Silenzio/Medial,
Deutschland
Prem Joshua & Band - In Concert (2008), Silenzio/Medial,
Deutschland
Alle CDs erscheinen auch bei White Swan Records, USA,
sowie bei Music Today, Indien
Bedeutende Stationen der letzten Jahre:
Aus den regelmässigen Welttourneen der Band, die
jährlich im Schnitt 80 Konzerte umfassen, hier ein
paar Highlights:
2004: Shaniwar Wada Music Festival, Pune, Indien
2005: Live Konzert bei MTV, Bombay, Indien, in ganz Südostasien
auf MTV übertragen
2005: Siddhivinayak Music Festival, Bombay, Indien
2005: Mehrere Konzerte für den TV Sender CNBC-CNN
2006: Kuala Lumpur, Konzert für den Präsidenten
von Malaysien
2006: Delhi, Konzert für den Innenminister von Indien
2006: Erster Preis für beste TV-Filmmusik in Indien
2006: Konzerte in Indonesien, Malaysien, Thailand und
den Vereinten Arabischen Emiraten
2007: Big Chill Festival, England
2007: London, Königlicher Palast, Konzert für
Prinz Edward von Schottland
2008: Bombay: Konzert für folgende Ehrengäste:
die indische Präsidentin Pratibha Patil, der indische
Prime Minister Manmohan Singh, der Bundesminister des
indischen Bundeslandes Maharashtra, sowie die musikalischen Ikonen Lata Mangeshkar
und Asha Bhonsle.
2008: Kuwait, Konzert für die königliche Familie von Kuwait |
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