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31.7. - 2.8. 2009
Baden-Baden
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World-Fusion
Prem Joshua & Band   Info Music   Startseite - Programm

Während die meisten Plattenfirmen und Musikmagazine ihre Musikjournalisten immer noch wie Detektive in die amerikanischen und englischen Vorstädte schicken, um dort die neuesten Hit-Verdächtigen der Popmusik aufzuspüren, hat sich völlig unbeeindruckt davon in den Metropolen Asiens eine schillernde und kraftvolle Weltmusik-Szene entwickelt, der es an ethnischem Reichtum wie auch an kreativen globalen Einflüssen nicht fehlt.
Prem Joshua's internationale Band ist Teil dieser lebendigen Szene, wurde im chaotischen Hexenkessel einer indischen Großstadt gegründet und ist heute mit Abstand die bestverkaufende World-Fusion-Band Indiens.

Die Musik Prem Joshuas fasziniert, weil es ihr bei allen zeitgenössischen Experimenten gelingt, die Spontaneität und Wildheit, aber auch die meditative Gelassenheit ihrer kulturellen Wurzeln beizubehalten.
Dieses musikalische "Masala" aus indischer Klassik, Jazz, Ethno- und Trance-Musik ist so gekonnt und frech gemischt, dass es in Ost und West gleichermassen offene Ohren findet, und mal eben ganz beiläufig alle gängigen Musikgenres ins Wanken bringt.

Erlebt man Prem Joshua & Band live, spürt man schon bei den ersten Tönen des Konzertes, dass es sich hier um Exponenten eines der erfrischendsten Weltmusik-Experimente zwischen Berlin und Bombay handelt. Mit Originalität, Virtuosität und Spielfreude verwebt die internationale Band ganz organisch, ungeniert und doch respektvoll, was bisher als "kulturell unmöglich" galt.
Der Zuhörer wird eingeladen auf eine faszinierende musikalische Reise -- von indischen Tempelgesängen mit Anklängen von Urban Jazz, über Sufi-Lyrik zu Reggae-Rhythmen, weiter zu entfesselter und komplexer indischer Klassik auf Sitar und Tabla -- um danach sich in musikalischen Höhen wiederzufinden, gleich einem sich schwerelos drehenden Derwisch, über treibenden Trance-Loops zu den Klängen einer Bambusflöte.

Diese zeitgenössische Interpretation östlicher Tradition wird Prem Joshua besonders in Indien honoriert. Seine Musik trifft den Nerv der Zeit und man hört sie inzwischen überall zwischen Himalaya, Bombay und den Stränden Goas. Die grösste indische Tageszeitung "Times of India" feiert ihn als "New Guru of World-Fusion-Music". Bei "MTV Asia" spielt seine Band live und wird über ganz Asien ausgestrahlt. Ferner erhält er 2006 den 1. Preis für die beste TV-Filmmusik Indiens. Auch die britische "BBC" nominiert Prem Joshua für seinen "World Music Listener's Award".

Die Band geht seit Jahren immer wieder rund um den Globus auf Tour. Auf den grossen und kleinen Konzertbühnen der Welt stillt sie den Hunger der wachsenden internationalen Fangemeinde nach einer Weltmusik, die in die Beine und ins Herz geht, aber mit genug Substanz, um auch intellektuell zu begeistern und die zudem eine meditative Qualität hat. Heute noch auf einer Bühne in Indien engagiert und morgen schon auf dem Flug zu einem Festival in England -- die Band lebt im Hier und Jetzt der vernetzten Welt -- und so ist auch ihre Musik.

Prem Joshua (D): Sitar, Bambusflöten, Dilruba, Sopran-Sax, Gesang
Raul Sengupta (Indien): Tabla, Darbukka, Cajon, Perkussion, Gesang
Chintan Relenberg (D): Keyboards, Loops, Laptops, Perkussion, Gesang
Satgyan Fukuda: (Japan): Bass, Perkussion

www.premjoshua.com

Prem Joshua, Multi-Instrumentalist und Komponist, ist einer der Pioniere der Weltmusik-Szene. Geboren in Deutschland, ist seine wahre Heimat doch Indien, wo er über die letzten 30 Jahre Musik bei verschiedenen Meistern studiert hat, speziell Sitar, Bambusflöte, Saxophon und Gesang. Mit 15 CD-Veröffentlichungen, die seinen Namen tragen, hat er klar seinen ur-eigenen und unverkennbaren Stil entwickelt, den man grob mit 'Indian Global Music' beschreiben könnte.

Raul Sengupta kann man als ein Rhythmus-Phänomen aus Kalkutta bezeichnen. Er lebt heute in Deutschland und ist seit 2 Jahren fest in der Band. Der Schüler des berühmten Tabla-Meisters Shankar Ghosh erzeugt wahre Groove-Magie auf den Tablas, er meistert aber mit derselben Leichtigkeit die orientalische Darbukka, die peruanische Cajon, sowie Congas und ein grosses Sortiment ethnischer Perkussion.

Chintan Relenberg ist ein weiterer starker Pfeiler des internationalen Quartetts, der einen Gegenpol setzt zu den ethnischen Rhythmen und Klängen der Band, indem er Elemente von Urban Jazz, Lounge, Trance und Chill Out musikalisch einwebt. Er spielt hauptsächlich Keyboards und ist Loop-Master, ist aber auch Sänger und Perkussionist.

Satgyan Fukuda, Bassist aus Tokyo, hat sich in Japan einen Namen gemacht als einer meistgefragtesten Reggae- and Jazz-Bassisten. Er lebt heute in Mailand und ist Bandmitglied seit einem Jahr.

Interview mit Prem Joshua & Band:

1) Was für eine Musik macht ihr?
Prem Joshua: Unsere Musik wurzelt tief in der uralten indischen Raga-Musik und ihren faszinierenden Rhythmen, sie hat aber einen sehr zeitgenössischen Charakter, da wir den Bogen spannen zu westlichen Stilelementen, von Jazz und Funk über Chill Out bis zu Trance. Auf diese Weise kreieren wir unseren ur-eigenen "indisch-globalen" Sound.
Ich selbst habe in den letzten 30 Jahren für insgesamt 12 Jahre in Indien gelebt, die ich hauptsächlich mit der Vertiefung in die komplexe indische Musik verbrachte. Während dieser Zeit hat sich unsere Band in einer indischen Großstadt formiert. Doch hat uns die bloße Kopie der indischen Klassik noch nie interessiert. Unsere Leidenschaft und Begeisterung beginnt da, wo die östlichen und westlichen Kulturen aufeinanderstoßen, wo Musik neu definiert wird, wo experimentiert wird, im Freifeld jenseits der Traditionen, aber doch mit großer Achtung ihnen gegenüber.

2) Könnte man dies als eure Definition von Weltmusik bezeichnen?
Sat Fukuda: Ja, genau! Es ist ein musikalisches Verschmelzen verschiedener Kulturen, eine Feier unserer Gegensätze, ein Durchbruch in neue musikalische Dimensionen. Seit 15 Jahren ist unsere Band immer ein internationales Phänomen gewesen, ich zum Beispiel bin aus Japan, andere Musiker kommen aus Indien, Iran, Marokko, USA, Singapur, Deutschland. Genau in diesen Gegensätzen unserer Herkünfte liegt die Faszination und unser kreatives Potential, sie sind ein wichtiger musikalischer Antrieb dieser Band. Egal ob wir in Jakarta, Dubai, Tel Aviv, Bombay, Paris oder Köln spielen, auch unsere Zuhörer fühlen diese Faszination. In diesem Sinne hat für mich World Music durchaus auch einen politischen Aspekt. Während überall Politiker und Religionen nur Angst verbreiten über andere Kulturen, verbindet World Music die Kulturen! Es ist wie eine neue internationale Sprache. Wer ein Ohr dafür hat, versteht sofort!

3) In eurer Musik schlagt ihr eine Brücke vom melodiös-meditativen Charakter traditioneller indischer Instrumente bis hin zu modernen Groove Loops -- und erschafft somit eine Musik die einzigartig ist. Diese musikalischen Gegensätze galten bisher als unvereinbar, wie macht ihr das?
Chintan Relenberg: Leider werden solche musikalischen Zuordnungen, wie "meditativ" oder "Dance Floor" sofort in (meist negative) Schubladen gepackt. Doch wer unsere Musik erlebt hat, dem fällt es nicht schwer, sofort all diese Konzepte über Bord zu werfen! Unser Konzert ist der Beweis, dass der Hör-Genuss von indischer Klassik oder der Sufi-Lyrik durchaus auch tanzbar sein kann, da gibt es für uns kein Entweder-Oder. Weshalb nur ein Fragment ansprechen und andere Bereiche ausklammern? Musik darf uns auf allen Ebenen ansprechen, sie kann wild und ekstatisch sein, sie darf Gefühl haben, sie soll intelligent sein, sie darf auch Stille kreieren. In unserer Band entstehen diese "Grenzüberschreitungen" völlig mühelos und unverkrampft.

4) Wie erlernt man eigentlich indische Musik?
Raul Sengupta: Ich zum Beispiel lerne seit vielen Jahren in meiner Heimatstadt Kalkutta bei einem Maestro, dem berühmten indischen Tabla-Virtuosen Shankar Ghosh. Das ist noch richtig "alte Schule", der Meister unterrichtet selbst, er spielt vor, man spielt nach, in der Gruppe oder auch einzeln, das uralte musikalische Erbe wird so direkt von einer Generation an die nächste weitergegeben. Obwohl man nach Jahren des Studiums Konzertniveau erreicht, ist indische Musik so komplex, dass das Erlernen nie aufhört. Ein einziges Leben scheint nicht auszureichen, um die ganze Tiefe dieser Kunstform voll auszuschöpfen.

5) Wie kommt es, dass ein deutscher Musiker in Indien ein Star wird, hier jedoch weitgehend unbekannt ist?
Prem Joshua: Inder haben ein genaues Gespür für ihre eigene Musik. Wenn ein Nicht-Inder ihre Musik gut spielt und in der Seele trifft, aber zudem sie kosmopolitisch neu interpretiert, dann sehen moderne Inder ihre eigene Kultur aus einem grösseren globalen Blickwinkel. Darin, glaube ich, liegt unser enormer Erfolg in Indien und diese Anerkennung seitens Indiens berührt mich sehr. Kaum ein anderes Land auf dieser Erde verändert sich heute so schnell, das Land erfährt einen enormen wirtschaftlichen Boom und geht durch gravierende gesellschaftliche Veränderungen. Unsere Musik reflektiert diese enorme Veränderung, bleibt aber immer in Verbindung mit den uralten und zugleich zeitlosen Wurzeln.
Wir haben aber auch in ganz Europa und den USA eine stetig wachsende Zahl von leidenschaftlichen Fans, vor allem in der World Music-, Yoga- und Freedance-Szene.

Pressestimmen:

"Prem Joshua ist der neue Guru der World Fusion Music"
(Times Of India, New Delhi, Indien)

"Prem Joshua's Musik hat jene seltene Qualität jeden Club in einen Tempel zu verwandeln."
(G. Myers, DJ, Musiker und Journalist, New York, USA)

"Ist Prem Joshua ein Asiate der zum Westen spielt oder ein Westler der musikalisch den Osten addressiert? Letztendlich ist es egal, lassen wir einfach seine Musik sprechen! Denn eins steht fest: er ist die neue Sensation der Weltmusik-Szene. Er versteht es den wahren Geist sowohl klassisch-indischer Musik, also auch die hypnotische Gelassenheit von Urban Jazz und Lounge einzufangen und zu verschmelzen."
(C.H. Loh, The Edge Magazine, Malaysien)

"Prem Joshua's Band erinnert an Indo-Fusion-Pioniere wie John McLaughlin, L. Shankar, Jan Garbarek, Zakir Husssain. Unglücklicherweise wurden diese Pioniere gefolgt von vielen Fusion-Bands, die trotz viel Lärm eigentlich nichts wirklich ausdrückten. Doch endlich kann man sagen: die erfrischende und sensitive Music von Prem Joshua & Band definiert Indo-Fusion neu und belebt die gesamte Szene."
(Laxmi Ajai Prasanna, Indian Express, Indien )

"Puristen mögen wohl lästern über Prem Joshua's Kombination von indischer Klassik mit funky europäischer Electronica, aber deswegen sind Puristen ja auch nicht die Leute, mit denen man einfach Spass haben kann. Ganz im Gegenteil dazu Prem Joshua, jedenfalls deuten seine Alben auf jede Menge Lebendigkeit hin. Alle seine CD-Projekte tragen eine feine Balance von Euphorie und Kontemplation - und sind zudem mit knackigen tanzbaren Rhythmen versehen. Sehr empfehlenswert!"
(Rick Anderson, All Music Guide, USA)

"Prem Joshua und seine internationale Band sind ein einzigartiges Phänomen im Bereich der Weltmusik. Auf erfrischende Weise schlagen sie neue musikalische Brücken zwischen den Kulturen von Asien und dem Westen."
(KGS Magazin, Berlin)

"Sowohl Liebhaber indischer Weltmusik als auch Fans von Ambient Music bekamen hier einen einzigartigen musikalischen Leckerbissen. Definitiv eine der interessantesten musikalischen Entdeckungen diesen Sommer in der Stadt."
(L'Espresso, im Lokalteil für Verona, Italien)

"Mit meisterhaftem Spiel und Leichtigkeit verschmelzen Prem Joshua & Band meditative indische Raga-Musik und die feurigen Rhythmen des Orients mit modernen energetischen Grooves, sowie Elementen von Lounge und Jazz. Ein musikalisches "Masala", das durchaus auch in die Beine geht."
(San Francisco City Journal, USA)

Diskographie:

Prem Joshua - Tales of a Dancing River (1993), New Earth Records, USA
Prem Joshua - Hamsafar (1994), New Earth Records, USA
Prem Joshua - Desert Visions (1995), New Earth Records, USA
Prem Joshua - Secret of the Wind (1996), New Earth Records, USA
Prem Joshua & Hamsafar - Lifeprints (1997), Re Nudo, Italien
Prem Joshua - Mudra (1998), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua - Sky Kisses Earth (1999), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua - Dance of Shakti (2000), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua & Manish Vyas - Water Down the Ganges (2001), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua & Maneesh de Moor - Shiva Moon (2002), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua - Dakini Lounge - Prem Joshua remixed (2003), White Swan Records, USA
Prem Joshua - Yatri (2004), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua - Taranga (2005), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua & Chintan - Ahir (2006), Silenzio/Medial, Deutschland
Prem Joshua & Band - In Concert (2008), Silenzio/Medial, Deutschland

Alle CDs erscheinen auch bei White Swan Records, USA, sowie bei Music Today, Indien

Bedeutende Stationen der letzten Jahre:

Aus den regelmässigen Welttourneen der Band, die jährlich im Schnitt 80 Konzerte umfassen, hier ein paar Highlights:

2004: Shaniwar Wada Music Festival, Pune, Indien
2005: Live Konzert bei MTV, Bombay, Indien, in ganz Südostasien auf MTV übertragen
2005: Siddhivinayak Music Festival, Bombay, Indien
2005: Mehrere Konzerte für den TV Sender CNBC-CNN
2006: Kuala Lumpur, Konzert für den Präsidenten von Malaysien
2006: Delhi, Konzert für den Innenminister von Indien
2006: Erster Preis für beste TV-Filmmusik in Indien
2006: Konzerte in Indonesien, Malaysien, Thailand und den Vereinten Arabischen Emiraten
2007: Big Chill Festival, England
2007: London, Königlicher Palast, Konzert für Prinz Edward von Schottland
2008: Bombay: Konzert für folgende Ehrengäste: die indische Präsidentin Pratibha Patil, der indische Prime Minister Manmohan Singh, der Bundesminister des
indischen Bundeslandes Maharashtra, sowie die musikalischen Ikonen Lata Mangeshkar und Asha Bhonsle.
2008: Kuwait, Konzert für die königliche Familie von Kuwait

 


           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

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